Ich verbrachte insgesamt 2 Tage an der Gold Coast. Am 24. schauten wir uns die Stadt ein wenig an, verbrachten einige Stunden am Strand und beschlossen abends ein kleines Barbecue zu veranstalten. Da das Wetter jedoch immer schlechter wurde mussten wir uns etwas anderes überlegen. Unser Plan B: etwas zu essen bei Vapiano holen und am Stand essen, doch auch dieser Plan wurde vom Wetter durchkreuzt. Als wir endlich unser Essen hatten stürmte es nämlich, das how’s für uns irgendwo untersetzen und hoffen dass es bald aufhört. Als es nach ungefähr 30-40 Minuten etwas besser wurde beschloss ich in eine Bar zu gehen, da ich wusste ich würde dort JW und CT von den Whitsundays Wiedersehen. Ich verbrachte also den restlichen Abend mit den beiden in der Bar und am nächsten Tag den halben Vormittag in einer Shisha Bar mit einigen anderen, welche wir am Vorabend kennengelernt hatten. Und am 26. mussten wir leider auch schon wieder zurück nach Brisbane fahren.
Nach den Whitsundays hieß es erstmal 19 Stunden im Greyhound verbringen, die wohl schlimmsten 19 Stunden meines Lebens – an Schlaf war nämlich nicht zu denken. Aber was tut man nicht alles um Weihnachten mit ein paar Freunden zu verbringen. Doch der ursprüngliche Plan Weihnachten in Brisbane zu verbringen wurde relativ schnell verworfen, stattdessen wollten AR und LJ lieber für einige Tage nach Surfers Paradies fahren um die Weihnachtstage dort zu verbringen und sich die Stadt anschauen bevor es für sie am 27.12. nach Neuseeland ging. Also buchten wir uns kurzerhand ein weiteres Greyhound Ticket und fuhren nach Surfers Paradies
Tour 2 auf meinem Reiseplan waren die berüchtigten Whitsandays mit dem einzigartigen Whiteheaven Beach. Ich verbrachte hier 2 Tage und 2 Nächte auf einem Boot namens „Wings“ um das bestmögliche an Zeit für diesen Ausflug zu haben. Noch bevor es jedoch los ging traf ich auf einige Leute (JW, CT, SM, JK, JS, FR) welche die Zeit mit mir auf diesem Boot verbringen würden. Und was soll ich sagen? Mir waren Leute selten auf Anhieb so sympathisch, ob es daran lag, dass sie einfach nur extrem witzig waren oder daran, dass einige von ihnen bereits zwei Bier getrunken hatten obwohl es noch nicht mal 12 Uhr war, darüber lässt sich wohl streiten. Schlussendlich war es wohl eine Mischung aus beidem.
Während unserer Zeit auf dem Boot schnorchelten wir viel, genossen einfach die Sonne und die Tatsache, dass wir uns um absolut rein gar nichts kümmern müssen. Die Abende verbrachten wir damit an Deck zu sitzen, Musik zu hören und Alkohol zu trinken. Natürlich durften auch einige Trinkspiele nicht fehlen, weshalb wir uns bereits nach dem ersten Abend besser kannten als erwartet. Langweilig wurde es dennoch nie, immerhin kamen ständig neue Dinge hinzu, über welche man sich unterhalten und lachen konnte.
Nachdem die Tour beendet war, beschlossen wir, uns noch an diesem Tag wieder zu sehen und den Rest des Tages so ausklingen zu lassen, wie wir die Abende auf dem Boot verbracht hatten. Konkret hieß das: kurz ins Hostel gehen, duschen und was essen und sich danach in einer Hostelbar treffen. Es war also noch nicht mal 1 Uhr als wir doch tatsächlich alle mit unserem ersten Jug Bier da saßen. Vor 23 Uhr verlies auch niemand von uns die Bar, denn es war eben einfach zu unterhaltsam um einfach aufzustehen und zu gehen. Gegen halb 2 nachts verließen aber dann auch wir, die letzten, die übrig geblieben waren schlussendlich die Bar um uns in unsere Betten zu begeben, da es dann doch einfach spät geworden war, im Angesicht der Tatsache, dass wir bereits so früh angefangen hatten Alkohol zu trinken.
Nach meiner Zeit in Cairns ging es endlich los mit einem Teil der Ostküste. Erster Stopp: 4 Tage Magnetic Island. Um ehrlich zu sein, waren 4 Tage aber einfach zu lange auf einer Insel, auf welcher man sich nicht mal ein Auto mieten kann, sollte man unter 21 sein. Nichts desto trotz wurde einer meiner größten Wünsche für Australien hier erfüllt – ich durfte einen Koala halten.
Ein wundervoller erster Tag auf dieser Insel. Die nachfolgenden Tage waren nicht sonderlich Ereignisreich, denn man kann hier eben noch weniger unternehmen als in Cairns. Somit verbrachte ich meine restliche Zeit damit am Pool oder Meer zu chillen um so die aufkommende Langeweile zu vertreiben, was nicht wirklich so gut funktionierte wie erhofft.
Nach dem Aufenthalt im Surfcamp ging es endlich hoch nach Cairns um das Abenteuer Ostküste zu starten. Doch bevor es überhaupt losging wurde meine Vorfreude schnell gedrückt. Ich erreichte mal wieder einen Punkt an dem ich realisierte: Du kannst dich nur auf dich selbst verlassen! Dennoch lies ich mich nicht unterbekommen und startete meine Reise. Ich verbrachte ungefähr 1 1/2 Wochen in Cairns, sah in dieser Zeit nicht nur das atemberaubende Great Barrier Reef und Fitzroy Island sondern auch einige atemberaubende Wasserfälle um Cairns herum.
Ellinjaa Falls
Kleine Tipps:
– Wenn man am Great Barrier Reef schnorchelt braucht man auf Fitzroy oder auf einer anderen Insel nicht nochmal zwingend Schnorcheln gehen
– Cairns ist nicht all zu groß, wenn man keine Ausflüge macht chillt man meist nur an der Lagoon
– Die Wasserfälle sind ein echtes Must-see! Wenn man die Möglichkeit dazu hat sie zu sehen sollte man dies tun
Abgesehen von meinen Ausflügen verbrachte ich viel Zeit an der Lagoon und im Cairns Central (Einkaufszentrum). Es gibt eben einfach nicht so viel zutun in so einer kleinen Stadt. Dennoch kann man auch hier gut feiern gehen – der Partybus ist eine coole Gelegenheit um mal einige Clubs und Bars kennenzulernen. Und wenn im Woolshed an genau diesem Abend der DJ nicht sonderlich gute Musik spielt, sollte man trotzdem irgendwann nochmal hingehen, der andere DJ hat‘s doppelt so gut drauf! Ich weiß leider ganz genau wovon ich rede, denn an meinem Partybus-Abend war der Club echt nicht weiterzuempfehlen, doch zwei Tage später wollten wir gar nicht mehr raus aus diesem Club.
Rückblickend betrachtet kann ich sagen: auch wenn Cairns echt nicht zu einer meiner Lieblingsstädte wurde, war es dennoch eine geile Zeit. Die Stadt ist für mich halt einfach zu klein und es ist viel zu wenig los dort. Dennoch sollte man die Stadt gesehen haben, denn ohne das hat man ja auch gar nicht die Chance die oben genannten, wundervollen Orte zu sehen.
Nach meinem Aufenthalt in Sydney ging es endlich los. Surfcamp ich komme🎉 „Aber bekomme ich es echt hin zu Surfen? Und wie werden die Leute dort sein?“ Sind nur einige Fragen die man sich am Anfang zu solch einem „Ausflug“ wohl stellt. Gechillt an die Sache rangehen? Wer mich gut kennt, weiß genau, sowas gibts bei mir nicht und wer mich nicht kennt, der weiß das spätestens jetzt. Nun ja, was soll ich sagen? Um ehrlich zu sein war der erste Tag total Scheiße, aber was erwartet man denn auch, wenn man sich selbst zu viel Druck macht? Aber immerhin wurde es mit der Zeit immer besser und irgendwann klappte es auch mit dem Selbstständigen Aufstehen auf dem Board.
🌊
Donnerstag Abend war dann auch der Punkt erreicht, an welchem keiner von uns das Camp verlassen wollte. Was ja auch kein Wunder war, nach dem wundervollen Life-Auftritt den wir als aller erste in der gesamten Surfcamp Geschichte erleben durften. Doch leider konnten wir es uns nicht aussuchen und mussten nach einer letzten Surf Stunde am Freitag Nachmittag das Camp am Seven Mile Beach verlassen.
Hier noch ein Riesen großes Dankeschön an die Surflehrer -ihr hattet echt viel Geduld mit uns-, an alle Leute die im Camp mitgewirkt haben -ihr habt die Woche echt geil gestaltet- und an die wundervollen Menschen die ich dort kennenlernte -ihr habt die Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht-
Pauschal kann man nun wirklich nicht sagen, dass es schlecht ist sein Auslands-Abenteuer mit einer Agentur zu planen, jedoch sollte man sich auch bewusst machen dass man das nun wirklich auch alles alleine regeln kann. Ich persönlich bin mit einer Agentur gereist und würde es nicht nochmal machen! Ich hab viel mehr Geld für alles gezahlt als es nötig gewesen wäre und wirklich viel gebracht hat mir diese Agentur nicht.
Pluspunkte die eine Agentur mit sich bringt:
– Hilfe beim Visum, der Steuernummer und dem Bankkonto
– Kontakt zu neuen Menschen, mit welchen man reist
– Überblick über das Land und mögliche Ausflüge
Man sollte trotzdem abwägen ob diese Punkte es einem Wert sind mehr Geld zu zahlen, denn man kann es auch wirklich alles alleine hinbekommen. Habe genug Leute kennengelernt die ohne Agentur hier waren/ sind und es dennoch alles ganz gut geregelt bekommen haben.
Ach ja, bevor ich es vergesse. Benutzt verdammt nochmal so viel Sonnencreme wie möglich wenn ihr hier in Australien seid. Und auch wenn es nur bewölkt ist -cremt euch trotzdem ein! Denn ihr wollt nun wirklich nicht so enden wie ich nach einem 4 Stunden Aufenthalt am Strand ohne ein einziges Mal Sonnencreme benutzt zu haben.. Es ist wirklich völlig egal wie braun ihr noch vom letzten Sommerurlaub seid oder dass ihr noch nie einen Sonnenbrand hattet, spätestens hier werdet ihr verbrennen. Denkt an das scheiß Ozonloch, welches 2006 eine Fläche von ca 27 Millionen Quadratkilometer hatte! Also cremt euch verdammt nochmal ein, als wäre eure Sonnencreme keine Sonnencreme sondern Bräunungsöl – und keine Sorge braun werdet ihr trotzdem, auch wenn ihr nicht das Gefühl habt.
Ich verbrachte ca 4 Wochen in einer der -meiner Meinung nach- schönsten Städte Australiens und bereue bis heute keine einzige Sekunde dort. Ich lernte so viele neue und wundervolle Menschen kennen, hatte gute und schlechte Zeiten und lernte worauf es im Leben wirklich ankommt -Nämlich mich selbst! Aber fangen wir mal von vorne an.. Wen hab ich denn alles kennengelernt? Nun ja, abgesehen von den Menschen mit denen ich durch meine Agentur hier her gereist bin und von denen ich schon erzählt habe, lernte ich noch einige Leute kennen. Einige im Hostel (LS, JB), einige durch M (J, T) und per Zufall noch zwei weitere Mädels (LJ, AR) aber die Story zu erklären würde zu lange dauern. Was wir unternahmen ist recht simpel. Wir verbrachten viele Tage am Strand, chillten im Hostel, suchten mehr oder weniger nach Arbeit und verbrachten unsere Abende im Ivy‘s oder in der Side Bar. Natürlich passierte noch vieles mehr, aber einige Dinge gehören hier einfach nicht hin und andere sind dann wohl doch etwas zu privat um sie einfach so im Internet zu veröffentlichen. Alles in allem war Sydney im Rückblick betrachtet dennoch eine wundervolle Erfahrung und eine sehr schöne Zeit, trotz den ganzen Höhen und Tiefen.
Nach ungefähr 23 Stunden der Reise, mit einem kleinen Zwischenstopp in Dubai und F an meiner Seite hatte ich es endlich geschafft. Ich war in Sydney angekommen und es war fucking 7 Uhr morgens. Nachdem erstmals alles eher reibungslos funktioniert hatte und ich endlich im Hostel ankam, in welchem ich die ersten Nächte verbringen sollte, wollte ich einfach nur noch schlafen, doch einchecken konnten wir noch lange nicht. Ein hoch auf das check in um 14 Uhr. Also hieß es warten.. Ich setzte mich also zu 3 Mädels (L, T, P) und einem Jungen (M) dazu, die scheinbar auch zu meiner Reisegruppe gehörten. Wir beschlossen zusammen nach dem einchecken zu einem der schönen Strände Sydneys zu fahren – zum Bondi Beach. Gesagt- getan, oder so ähnlich. Der Ausflug stellte uns nämlich erst mal vor ein riesiges Problem- die Opal Card, ohne die konnten wir nämlich nirgends hinfahren. Nachdem wir uns alle diese Karte zugelegt hatten konnte es endlich losgehen. Wir verbrachten einen wirklich schönen Tag am Strand und fielen abends um 8 Uhr gefühlt tot in unser Bett, denn geschlafen hatte keiner von uns bis dahin.