Nach einer langen, schlaflosen Nacht war es endlich soweit, der große Tag meines Abfluges war gekommen. Da mein Flug jedoch erst abends stattfinden sollte, hatte ich noch massig Zeit. Ich verbrachte den letzten Tag noch ausgiebig mit meiner Familie bevor es dann am Bahnhof hieß Abschied nehmen auf eine unbestimmte Zeit. Das hierbei kein Auge trocken blieb war wohl zu erwarten, aber trotzdem fiel es mir schwer alles hinter mir zu lassen. Nach einer langen Zugfahrt kam ich dann auch endlich am Flughafen in Frankfurt an und wollte nur noch einchecken, was sich schwerer gestaltete als erwartet. Naja, ich hatte den scheiss Flughafen auch nicht mehr so riesig in Erinnerung, wie er es tatsächlich war.. zudem machte ich auf dem Weg zum Terminal eine sehr komische Begegnung mit einem Jungen -nennen wir ihn einfach mal F- hätte ich da bloß geahnt, was durch ihn alles auf mich zukommt! Da sich herausstellte, dass er sowohl in dem selben Flugzeug sitzen würde, als auch das gleiche Reiseziel hatte wie ich machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die unbekannte Zukunft am Frankfurter Flughafen.
Before I left
Vor meinem kleinen „Ausflug“ nach Australien hieß es für mich sehr viele Dinge zu erledigen. Ich musste nicht nur meine Koffer (und ja ich habe auf einen typischen Backpack verzichtet- meiner Gesundheit zu liebe) packen, nein, ich durfte nebenher auch noch arbeiten und die restlichen paar Tage mit meinen Freunden und meiner Familie verbringen. Ok, rückblickend betrachtet war das ganze nicht mal so stressig, aber trotzdem war es zu viel was ich auf die letzten Tage aufgeschoben hatte.
Naja, ich habe mich also von all meinen Freunden verabschiedet und bemerkt, dass „der große Tag“ immer näher kommt und somit stieg auch meine Aufregung immer mehr, denn zu diesem Zeitpunkt wusste niemand, nicht einmal ich, was mir alles bevor stehen würde…

About me
Bevor ich hier anfange meine Reise durch Australien zu dokumentieren sollte ich mich wohl erstmal vorstellen. Ich heiße Evelyn und bin 19 Jahre alt. Da ich absolut keinen Plan hatte was ich denn Beruflich nach dem Abitur machen möchte dachte ich mir einfach „Ach komm flieg doch erst mal nach Australien für ein Jahr“. Gesagt, getan. Nun sitze ich in Australien und berichte euch von dem coolen Leben in Down Under.
